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Ronald Wüthrich

Frauenselbstverteidigung

Mit einfachen Techniken rundum geschützt


Frauen werden im Alltag immer wieder Opfer sexueller Belästigungen wie sexistischer Sprüche, Witze oder unerwünschter Anmachen, aber auch ungewollter Berührungen. Das Spektrum kann bis hin zu Straftaten wie Beleidigung, Nötigung und Bedrohung sowie sexualisierter Gewalt reichen. Aber neben sexuellen Übergriffen werden Frauen auch besonders häufig Opfer von anderen Straftaten wie Taschendiebstahl. Kein Wunder also, dass viele Frauen sich Gedanken darüber machen, wie sie sich besser und effektiv vor Belästigung und Gewalt schützen können.

Grundsätzlich gilt, wachsam zu sein und Gefahren und gefährliche Situationen rechtzeitig zu erkennen. Die Polizei rät Frauen, die das Gefühl haben verfolgt zu werden, umgehend gut beleuchtete und belebte Plätze zu suchen und eventuell andere direkt um Hilfe zu bitten. Sollte eine Bedrohung konkret werden, sollte nach Möglichkeit der Notruf 117 verständigt werden.

Ein guter Tipp: Wer übrigens eine Belästigung oder andere Übergriffe beobachtet, sollte sich zum Selbstschutz nicht selbst in Gefahr begeben, sondern umgehend Hilfe alarmieren. Wenn es zum Nahkampf kommt, sollte mit einem harten, spitzen Gegenstand, beispielsweise einem Schlüssel, auf Augen oder Kehlkopf gezielt werden und möglichst schnell die Flucht ergriffen werden.